Sportler des Jahres kommen aus der Triathlonabteilung
Oelde (mf). Bei der diesjährigen Wahl zum Sportler des Jahres des LV Oelde gab es drei Pokale für die Triathlonabteilung. Sportlerin des Jahres wurde Ines Günnewig. Sie überzeugte die Jury vor allem mit ihrem 6. AK-Platz beim Ironman in Frankfurt sowie mit ihrem Sieg beim Sassenberger Triathlon. Der Pokal für die Nachwuchsportlerin des Jahres ging an Sarah Schalkamp. Sie zeigte gute Leistungen im Nachwuchscup des NRWTV und gewann am Saisonende auch noch den Herforder Duathlon. Die Mannschaft des Jahres kam ebenfalls aus der neuen Jugendabteilung der TriStars: Die Mädchenmannschaft der B-Jugend/A-Schüler bekam den Pokal für gute Leistungen in ihrer ersten Triathlonsaison.Der Tri Star Oelde gratuliert
Pressemitteilung vom 20.10.09
Sebastian Janta finisht auf Hawaii
Oelde (mf). Die Erfüllung seines Traums war ein hartes Stück Arbeit: Sebastian Janta finisht bei seinerersten Teilnahme an der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii in guten 10:22 Stunden. Der Triathlet aus den Reihen der Oelder TriStars hatte sich drei Monate zuvor beim Ironman in Frankfurt den letzten Qualifikationsplatz in seiner Altersklasse gesichert.
„Eine Zeit unter 10 Stunden wäre schön“, so Janta vor dem Start, im Laufe des Rennens sollte sich jedoch zeigen, daß das Wetter in Kailua-Kona ihm einen entscheiden Strich durch diese Rechnung machen würde. Das Schwimmen war noch der angenehmste Teil des Wettkampfs: 3,8 km im warmen Pazifik – der Wiedenbrücker benötigte dafür 1:06 Std und begab sich danach auf die 180 km Radstrecke, die auf dem Queen-K-Highway in Richtung Hawi führt. „Beim Wendepunkt in Hawi zeigte der Tacho einen Schnitt von 37 km/h, auf dem Rückweg kam dann der Wind“, berichtete Sebastian Janta später, „stellenweise hatte ich nur noch 19 km/h auf der Anzeige. Trotzdem habe ich noch welche überholt, die noch langsamer waren“. Der gefürchtete Mumuku-Wind, der im Rennverlauf immer stärker blies, verhagelte an diesem Tag so manchem Athleten die Radzeit. Nach 5:20 Std erreichte Sebastian Janta die Wechselzone und nahm den abschließenden Marathonlauf in Angriff. Hier begann dann die eigentliche Quälerei. Temperaturen deutlich über 35 Grad machten die Laufstrecke zum Glutofen. Dazu plagten den 36-jährigen Holzmechaniker auch noch Hüftschmerzen, die erst bei km 20 nachließen und ihn bis dahin zu einigen Gehpausen zwangen. Die zweite Marathonhälfte lief dann besser: Der Weg zum Energy-Lab war weniger hart als befürchtet, die letzten Kilometer auf der Palani-Road liefen wie von alleine. Sebastian Janta absolvierte die 42,2 km in 3:47 Std und erreichte das Ziel auf dem Alii-Drive nach insgesamt 10:22 Std als 461. der Gesamtwertung. In der Altersklasse M35 bedeutete dies Rang 92.
Pressemitteilung vom 6.10.09
Sarah Schalkamp gewinnt Herforder Volksduathlon
Herford (mf). Es war die Überraschung des Tages: Sarah Schalkamp von den Oelder TriStars gewinnt den Herforder Volksduathlon. Über 1,6 km Laufen, 6,2 km Radfahren und noch einmal 1,6 km Laufen lieferte sich die Oelder Nachwuchshoffnung ein spannendes Rennen mit Patricia Grewatta vom TuS 59 Hamm. Grewatta, die für das Tri Team Dissen in der 2. Triathlon-Bundesliga startet, zog dabei gegen die erst 15-Jährige Oelderin klar den Kürzeren. Nach dem Radfahren lag sie zwar noch in Führung, auf der zweiten Laufrunde ließ Sarah Schalkamp ihrer Gegnerin dann keine Chance mehr und siegte in der Endzeit von 27:05 min, Grewatta erreichte das Ziel als Zweite mit 16 Sekunden Rückstand. Mit Pauline Wellige (28:26 min, Platz 5) und Anna Mackel (31:22, Platz 9) konnten sich zwei weitere Oelder Nachwuchsathleten in den Top-Ten des Frauenfeldes platzieren, Jens Hakenholt landete nach 37:04 min auf Rang 35.
Auch im „Race of the Tops“ über 5 km Laufen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen gab es für die Triathlonabteilung des LV Oelde Grund zum Feiern. Bettina Kalläne mußte lediglich Ilona Pfeiffer vom LC Solbad Ravensberg den Vortritt lassen und wurde nach 1:16 Std, wie schon bei den letzten drei Austragungen des Herforder Duathlons, Zweite. In der Männerkonkurrenz erreichte Martin Fust nach 1:15 Std als 23. das Ziel am Herforder Sportpark.
Sebastian Janta fiebert seinem Hawaii-Start entgegen.
Zwischen Traum und Tortur – Sebastian Janta auf Hawaii
Rheda-Wiedenbrück (gl). Die Schwimmstrecke im Pazifik ist mehr als ungemütlich. Der hohe Wellengang spült die Starter auf der 3,8 Kilometer langen Strecke immer wieder zurück. Auf der 180 Kilometer langen Radstrecke sorgen die Mumuku-Winde für einen scharfen Gegenwind und zum Schluss beim Marathon kostet die feuchte Hitze bei Temperaturen bis zu 40 Grad die letzten Reserven. Der Iron Man auf Hawaii ist eine einzige Tortur - und für viele Triathleten der größte Traum ihres Sportlerlebens. Sebastian Janta aus Rheda-Wiedenbrück erfüllt ihn sich am 10. Oktober. Um 7 Uhr Ortszeit startet er in Kailua-Kona in den Wettkampf seines Lebens. Der Weg ist das Ziel: „Das Entscheidende war für mich die Qualifikation. Die wollte ich mir unbedingt holen“, sicherte sich
der 36jährige einen der begehrten Startplätze in diesem Jahr beim Iron Man in Frankfurt. 9:21 Stunden benötigte er dort für die Langdistanz und belegte unter 2333 Finishern den 73. Platz. Platz 20 in der Altersklasse sicherte ihm die Fahrkarte zur Triathlon-WM. Für Janta, der am Main seinen vierten Iron Man absolvierte, war es der perfekte Wettkampf. Erst sechs Kilometer vor dem Ziel musste der Wiedenbrücker eine kleine Schwächephase überstehen. Wegen der schwierigen Bedingungen geht er auf Hawaii deutlich bescheidener an den Start: „Eine Zeit unter zehn Stunden wäre ein Traum.“ Doch Hawaii ist nicht nur ein Mythos sondern eben auch ein unkalkulierbares Abenteuer. Weltklasse-Athleten wie Norman Stadler und Faris Al-Sultan haben hier schon gewonnen und sind auch schon genauso in die Knie gegangen. Sebastian Janta hat besonders ein„flaues Gefühl im Magen“, wenn er beim Schwimmen an den hohen Wellengang und das ungewohnte Salzwasser denkt. Dazu kommt die „langweilige und windanfällige Radstrecke“, wie der beste Gütersloher Iron Man, Ingmar
Lundström, mal bemerkte. Wieviel der Traum von Hawaii einem Triathleten abverlangt, hat der Regionalliga-Triathlet von Tri-Star Oelde schon in der Vorbereitung
gespürt. Nach demFrankfurter Iron Man im Juli blieb kaum Zeit für eine Erholungspause. Da war es zunächst schwer, die Motivation hochzuhalten. Seit Jahresanfang trainiert der 36jährige mindestens 20 Stunden in der Woche. „Das Triathlon-Jahr ist jetzt schon ganz schön lang“, ist Janta froh, wenn es endlich losgeht. Ohne Hilfe wären das nicht zu schaffen gewesen: Ehefrau Claudia - selbst eine Triathletin - hält ihm seit Monaten den Rücken frei. Die Firmen Interlübke (Jantas Arbeitgeber) und Biochemie Pflüger sowie die Schwiegereltern Hedwig und Reinhard Scholz unterstützen seinen Start in Kailua-Kona ebenfalls. Nach Ralf Fischer in den 90er Jahren ist Sebastian Janta der zweite Wiedenbrücker, der sich dort einen
Traum erfüllen möchte. Am 1. Oktober startet das Abenteuer mit dem Flug in Richtung Amerika. Für den Holzmechaniker ist es der Höhepunkt seiner 14jährigen Sportlerkarriere: „Mehr geht nicht. Jeder Sportler träumt von den Olympischen Spielen und Hawaii ist für uns Triathleten wie Olympia.“
Pressemitteilung vom 01.09.09
TriStars auf Platz sechs in Krefeld
Krefeld (mf). Nach Platz acht in Kamen, Platz sieben in Hückeswagen jetzt Platz sechs in Krefeld - die Oberligamannschaft der Oelder TriStars kommt zum Saisonende immer besser in Schwung und erzielt beim letzten Ligawettkampf im Rahmen des Krefelder Bayer-Triathlons ihr bestes Saisonergebnis. Bei den Frauen erreichte Ines Günnewig eine Top-Ten Platzierung bei den NRW-Meisterschaften über die Kurzdistanz.
Schnellster Oelder in der Ligawertung war Christian Predeick. Er absolvierte die 1500 m Schwimstrecke im Elfrather See in 23:30 min und begab sich auf die 40 km Radrunde, die aufgrund starken Windes nicht einfach zu fahren war. Keine halbe Minute später stieg Rudy Dämmer aus dem Wasser und machte sich auf die Verfolgung seines Vereinskollegen. Dies jedoch ohne Erfolg. Predeick baute den Abstand noch etwas aus und ging mit 45 Sekunden Vorsprung auf den abschließenden 10 km Lauf. Bis ins Ziel änderte sich an dieser Konstellation nichts mehr: Christian Preideick finishte nach 2:13 Std als 19. der Oberliga, Rudy Dämmer sah den Zielstrich nach 2:14 Std auf Rang 23. Dämmer wäre fast noch von Jan Burwinkel eingeholt worden, der dank eines hervorragenden Laufsplits nur wenige Sekunden später als 25. über die Ziellinie lief. Vierter des Oelder Quartetts war Martin Fust (2:22 Std) auf Rang 53. In der Abschlußtabelle machte Oelde eine Sprung auf Platz sieben.
Für Furore sorgte einmal mehr Ines Günnewig, die nach ihrem Sieg vor wenigen Wochen beim Sassenberger Triathlon der unangefochtene Star des Oelder Triathlonvereins ist. Nach dem Schwimmen lag sie auf Platz 24, nach dem Radfahren, welches nach ihrer eigenen Einschätzung nicht zu ihren Stärken gehört, bereits auf Position 16. Ines Günnewig ließ beim abschließenden Lauf nichts mehr anbrennen, absolvierte die 10 km in 44 Minuten und wurde neunte der NRW-Meisterschaften, in ihrer Altersklasse W35 bedeutete dies Platz zwei.
Gute Ergebnisse gab es auch für Holger Kirchhoff, der den Kurzdistanztriathlon in 2:11 Std. absolvierte, sowie für Burkhard Graw, der für die Strecke 2:12 Std. benötigte.
Auch der Nachwuchs kam mit guten Ergebnissen aus Krefeld zurück. Auch hier ging es um die NRW-Meisterschaft. Julius Westermann wurde 18. der männlichen B-Jugend, bei den Mädchen freute sich Sarah Schalkamp über Rang 14.
Pressemitteilung vom 18.08.09
Dämmer überzeugt in Hückeswagen
Hückeswagen (mf). Rudy Dämmer kommt zum Saisonende immer besser in Form. Nachdem er bereits in der Vorwoche eine überzeugende Vorstellung in der Regionalliga abgegeben hatte, verstärkte der Berufssoldat beim Triathlon in Hückeswagen die Oberligamannschaft der Oelder TriStars. Erster Oelder aus dem Wasser war jedoch ein anderer: Christian Predeick benötigte für die 2000 m in der Bevertalsperre knappe 31 Minuten und ging zwei Minuten vor seinem Vereinskollegen auf die 72 km lange und äußerst anspruchsvolle Radstrecke. Allerdings schmolz der Vorsprung von Runde zu Runde, 20 km vor dem zweiten Wechsel zog Dämmer an Predeick vorbei und ging dann mit etwas mehr als einer Minute Vorsprung auf den abschließenden Halbmarathonlauf. Da beide fast identische Laufsplits hinlegten, änderte sich bis zum Ziel an dieser Konstellation nichts mehr. Rudy Dämmer finishte nach 4:16 Std auf Platz 18 der der stark besetzten Oberliga, Christian Predeick (4:16 Std) überquerte kurze Zeit später den Zielstrich wurde 23. Komplettiert wurde die Oelder Mannschaft durch Jan Burwinkel, der mit 1:29 Std einen guten Halbmarathon lief und mit der Endzeit von 4:19 Std auf Rang 29 landete, sowie Klaudius Janta, der mit der Endzeit von 4:37 Std auf Platz 51 notiert wurde. In der Mannschaftswertung belegten die TriStars Platz 7, in der Tabelle liegt Oelde vor dem letzten Saisonstart in Krefeld auf Rang 11.
Weitere Oelder starteten in Hückeswagen auf der Sprintdistanz. Hier freute sich Karsten Lütsch über einen Treppchenplatz: Er wurde zweiter in der Altersklasse M45 und belegte im Gesamtklassement mit der Endzeit von 1:06 Std Platz 31, Martin Fust (1:09 Std) wurde 50., Sebastian Baxheinrich erreichte bei seinem ersten Saisonstart nach 1:15 Std das Ziel auf Platz 106.
Pressemitteilung vom 25.08.09
Erfolgreicher Saisonabschluß für den TriStar-Nachwuchs
Saerbeck (mf). Einen erfolgreichen Saisonabschluß feierte der Oelder Triathlon-Nachwuchs beim letzten Wettkampf in Saerbeck. Erfreulich waren hier zunächst einmal die Leistungen der Schüler. Über 100 m Schwimmen, 2,5 km Radfahren und 400 m Laufen gab es hier gleich zwei Treppchenplätze für die TriStars: Bei den B-Schülern landete Jannis Stefan auf Platz drei, Eva Mackel freute sich über über den zweiten Platz bei den Mädchen und landete ebenfalls auf dem Treppchen. Dieses verpasste Anna Maria Mohr als vierte nur knapp, Leonie Hakenholt wurde neunte. Bei den A-Schülern wurden Jana Stratmann nur knapp geschlagen und finishte auf Rang zwei, Jonas Nahrmann wurde achter bei den Jungen.
Zur Sache ging es dann im Nachwuchscup-Wettbewerb des NRWTV. 400 m Schwimmen, 10 km Radfahren und 2,5 km Laufen standen bei der B-Jugend auf dem Programm. Hier zeigte Julius Westermann seine beste Saisonleistung. Der 15-Jährige konnte zwar beim Schimmen nicht sein volles Potential abrufen und stieg erst spät aus dem Saerbecker Badesee, beim Radfahren machte er jedoch schnell Boden gut und lag beim zweiten Wechsel bereits auf einem guten Mittelfeldplatz. Seine Stärke zeigte Westermann dann auf der Laufstrecke, die er als einer der Schnellsten absolvierte. Am Ende reichte es mit Rang 14 nur knapp nicht mehr für eine Top-Ten Platzierung.
Auch bei den Mädchen gab es gute Ergebnisse: Sarah Schalkamp kam auf der Schwimmstrecke allerdings ebenfalls nicht in Fahrt und suchte anschließend ihr Heil beim Radfahren und auf der Laufstrecke. Mit Erfolg, die Aufholjagd wurde am Ende mit Platz 16 belohnt. Damit lag sie deutlich vor ihren Vereinskolleginnen Lisa Huber und Anna Mackel, die auf Rang 25 und 26 das Ziel erreichten.
Bei den A-Schülern beendete Jens Hakenholt das Rennen auf Rang 28.
Pressemitteilung vom 11.08.09
TriStars punkten in Rheine
Rheine (mf). Am Ende zählte nur noch, wer gute Beine hatte. Der Regionalliga-Wettkampf im Rahmen des Rheiner Channel-Triathlons war eine der Veranstaltungen, wo die Kampfrichter auf der Radstrecke nicht so genau hinsahen. Als Folge davon bildeten sich nach dem Schwimmen schnell zwei große Radgruppen, die das Feld nach und nach aufsogen. Die Oelder TriStars konnte von dieser Konstellation profitieren, da die gesamte Mannschaft gute Schwimmzeiten ablieferte.
Philipp Katthöfer absolvierte als einer der Schnellsten die 1500 m im Mittellandkanal und erwischte die erste Radgruppe. Eine Minute später folgten Sebastian Janta und Holger Kirchhoff, sie gingen mit der zweiten Gruppe auf die 40 km Radrunde. Lediglich Rudy Dämmer verlor im Wasser etwas Zeit, konnte durch einen beherzen Antritt aber schnell zu seinen Kollegen aufschließen.
In dieser Reihenfolge ging es dann auch auf die Laufstrecke: Katthöfer hatte seinen Vorsprung auf der Radstrecke zwar gehalten, bekam allerdings nach 2 km Magenprobleme und wurde nach hinten durchgereicht. Im Ziel zeigte die Uhr 2:06 Std, dies bedeutete für den 20-Jährigen den 41. Platz in der Ligawertung. Schnellster Oelder war Sebastian Janta. Der Wiedenbrücker erreichte auch aufgrund einer starken Laufvorstellung nach 2:02 Std als 18. das Ziel. Rudy Dämmer (2:05 Std, Platz 32), der einen überraschend starken Wettkampf zeigte, und Holger Kirchhoff (2:06 Std, Platz 33) holten weitere wichtige Punkte für das Oelder Team. In der Mannschaftswertung erreichten die TriStars Platz sechs, in der Tabelle liegt Oelde vor dem letzte Wettkampf in Xanten auf einem hervorragenden siebten Platz.
Ines Günnewig siegt in Sassenberg
Ines Günnewig gwinnt ihr erstes großes Rennen. Über die Sprintdistanz
beim Sassenberger Triathlon setzt sie sich gegen die gesamte Frauenkonkurrenz durch und gewinnt am Ende
souverän. Die Ostenfelderin stieg als fünfte
aus dem Feldmarksee und konnte sich auf der Radstrecke bis auf Rang zwei
noch vorne
schieben. Das Laufen war dann eigentlich nur noch eine Formsache. "Ich hab mich nach Frankfurt zwar etwas schlapp gefühlt
und war auch langsamer als im Vorjahr" soGünnewig im Ziel, "gereicht hat es am Ende aber trotzdem". Nebenbei sammelte Ines Günnewig auch noch den Titel der TriStar-Vereinsmeisterin ein, welchen sie sowieso bekommen hätte da sie an diesem Tag, warum auch immer, die einzige Starterin der
TriStarswar.
Vereinsmeister bei den Männern wurde erwartungsgemäß Sebastian Janta.Auch ihm steckte der Ironman Frankfurt
noch in den Knochen, als sechter des Gesamtfeldes kam er trotzdem klar vor seinen Kollegen ins Ziel. Zweiter in der vereinsinternen Wertung wurde Hendrik Simm, der 200 m vor dem Ziel
noch Karsten Lütsch übersprinten
konnte und auf Platz drei verwies. Martin Fust, dem die Disqualifikation
von Verl noch in den Kleidern steckte, kam nach einem
windschattenfreien Rennen auf Platz vier.
Volkstriathlon Verl
(vas). Beim Volkstriathlon in Verl, 19. Juli, starteten sieben Schüler/innen der Tri-Stars Oelde auf der Jugenddistanz von 200 Metern Schwimmen, 10 Kilometer Fahrradfahren und 2,5 Kilometer Laufen. Bei Wind und Regen stellten sich die Sportler an den Start, um im Verler See die Schwimmstrecke zu absolvieren. Sarah Schalkamp zeigte eine deutliche Verbesserung durch das Training im Tuttenbrocksee in Beckum und verließ als zehntes Mädchen das Wasser. Anschließend mussten die Athleten zur Wechselzone laufen und von dort auf das Rennrad steigen und 10 Kilometer rund um Verl fahren. Auf dieser Strecke kämpfte sich
Schalkamp immer weiter nach vorn, bis sie schließlich an sechster Stelle der Mädchen auf die Laufstrecke ging. Bis vor zwei Jahren trainierte Sarah Schalkamp im Leichtathletikverein Oelde nur das Laufen, bis sie den Triathlon für sich entdeckte.Deswegen konnte sie auf der 2,5 Kilometer langen Laufdistanz ihre Erfahrung ausnutzen und drei weitere Starterinnen ihrer Altersgruppe überholen. Als sie das Ziel erreichte, konnte sie sich
über einen ansehnlichen dritten Platz freuen. Sarah Schalkamp musste nur zwei Schülerinnen des TV Lemgo vorlassen, die demnächst bei den Deutschen Nachwuchsmeisterschaften starten werden. Eine weitere erfolgreiche Teilnehmerin der Jugend-Tri-Stars Oelde war Pauline Wellige mit einem vierten Platz der Schülerinnen A. Jonas Nahrmann (12) und Eva Mackel (11) konnten sich bei ihrem ersten Triathlon über diese langeDistanz mit Freiwasserstart gut platzieren und landeten auf Platz 5 und 6 in der Wertung Schüler/innen A. Leonhard Burwinkel (11) erreichte Platz 4 ebenfalls bei den Schülern A. Weitere Starterinnen waren Vanessa Schalkamp auf Rang 5 und Anna Mackel auf Rang 6 der Jugend B.
Pressemitteilung vom 7.07.09
Janta löst Ticket nach Hawaii
Frankfurt (mf). Vier Ergebnisse unter 10 Stunden, ein sechster Platz in der Altersklasse bei den Frauen und ein Hawaii-Ticket: Aus Sicht der Oelder TriStars verliefen die Ironman-Europameisterschaften in Frankfurt trotz der hohen Temperaturen damit äußerst erfolgreich.
Das herausragende Ergebnis lieferte dabei Sebastian Janta, dem es bei seinem dritten Versuch endlich gelang, sich für die Ironman-Weltmeisterschaften auf Hawaii zu qualifizieren. „Ich will unbedingt einmnal nach Kona, und in diesem Jahr muß es einfach klappen“, so Janta vor den Start. Er sollte recht behalten, auch weil das Rennen für den Wiedenbrücker perfekt lief. Das Schwimmen im Langener Waldsee über 3,8 km absolvierte er mit 55 Minuten ebenso in persönlicher Bestzeit wie die 180 km Radrunde durch das Frankfurter Umland, bei der er mit 4:58 Std knapp unter der magischen 5-Stunden-Marke blieb.
Der abschließende Marathonlauf wurde dann bei Temperaturen über 30 Grad zur erwarteten Hitzeschlacht und damit zum Testlauf für Hawaii. Aber auch davon ließ sich Sebastian Janta nicht beeindrucken: Er absolvierte die 42,2 km in 3:21 Std und erreichte das Ziel auf dem Frankfurter Römer nach 9:21 Std als 77. von über 2500 Startern. Die zweite Überraschung des Tages war das Ergebnis von Ines Günnewig. Sie konnte in der Vorbereitung nicht das geplante Trainingspensum absolvieren und wußte daher nicht genau, wo sie stand. Auf die Leistung der Ostenfelderin hatte das indes keine Auwirkungen. Günnewig verbesserte ihre Bestzeit auf der Langdistanz um rekordverdächtige 45 Minuten und finishte nach starken Leistungen in allen Teildisziplin nach 10:33 Std. als 6. ihrer Altersklasse und 28. des Frauenfeldes.
Angesichts dieser herausragenden Ergebnisse gerieten die Leistungen der anderen Oelder Athleten fast ein wenig in den Hintergrund. Holger Kirchhoff machte bei seiner zweiten Ironman-Teilnahme einen Quantensprung und wurde trotz Problemen auf den letzten 10 Kilometern in 9:39 Std zweitbester Oelder. Ebenfalls unter zehn Stunden blieben Christian Predeick (9:52 Std), der sich vor allem über seine gute Marathonzeit (3:40 Std) freute und Jan Burwinkel, der zum Schluß noch einmal beißen mußte und nach 9:59 Std die Ziellinie überquerte. Ein gutes Ironman-Debut lieferte Klaudius Janta, der sich das Rennen perfekt einteilte, mit 3:29 einen schnellen Marathon lief und sich im Ziel über die Endzeit von 10:18 Std freute. Er hatte kurz vor dem Ziel noch seinen Vereinskollegen Burkhard Graw überholt, der sich beim Laufen mehrfach übergeben mußte und deshalb mit seiner Endzeit von 10:22 Std nicht so ganz zufrieden war. Nicht nach Plan hingegen lief der Wettkampf für Rudy Dämmer. Bereits nach dem Radfahren ging bei ihm gar nichts mehr, an Aufgabe dachte er jedoch zu keiner Zeit. Dämmer quälte sich noch 42 km und kam nach 11:44 Std ins Ziel.
Ich habs geschafft: Ich bin angekommen! Ich bin nicht letzter geworden und ich habe mind. einen Briten hinter mir gelassen ;-). War ne tolle Veranstaltung. Toller See (leider mit Neo-Verbot; zu warm), sehr selektive Radstrecke und ein schöner Laufkurs. Die ganze Stadt war voll mit Triathlonflaggen so wie hier beim Schützenfest. Organisation und Publikum war super. Leider war es sehr heiß (35 Grad) , was mir nicht so liegt. Am Schwimmstart hab ich Pech gehabt. Wir hatten einen Wasserstart und mußten von den Startblöcken der Profis runterrutschen. Leider stand ich ganz außen, und hatte 1/2 Meter unter der Oberfläche eine Sandbank, die von oben nicht zu erkennen war. Dort bin mit dem kaputten rechten Bein unglücklich gelandet und der Schmerz im Knie war höllisch. Habe dadurch auch den Startschuß verpasst und bin ca. ne Minute später, als der Schmerz nachließ, gestartet (kurz bevor die Offiziellen mich aus dem Wasser holen konnten ;-). Ging dann auch wieder ganz gut, hatte nur in den Hügeln bei Anstiegen leichte Probleme. Bin zum Schluß ca. 1/2 h hinter dem Europameister als 32 mit ner 2:38 ins Ziel gekommen und habe damit meine Ziele erreicht. Ich hoffe die Jungs und das Mädel in Frankfurt habens nicht so heiß! Sonst wird es richtig übel. Ich bin richtig verbrannt trotz Schutzfaktor 15.
TriStars in Steinbeck sensationell auf Platz 4
Steinbeck (mf). Mit einem Befreiungsschlag reagierte die Regionalligamannschaft der TriStars auf die mäßigen Ergebnisse
der ersten beiden Ligastarts. Dabei war Ligawart Sebastian Baxheinrich bedingt durch zahlreiche Ausfälle aufgrund des bevorstehenden Ironman in Frankfurt dazu gezwungen, aus der Not eine Tugend zu machen. Er setzte, auch weil ihm nichts anderes übrig blieb, auf den Nachwuchs. Und der nutzte seine Chance und landete in Steinbeck auf einem sensationellen vierten Platz.
Allen voran Henner Lakemper (2:13 Std), der vor allem aufgrund einer hervorragenden Vorstellung auf der Laufstreck mit einem hervorragenden 15. Platz in der Ligaweertung belohnt wurde. Dieses Tempo konnte Philipp Katthöfer nicht mitgehen. Er stieg zwar knapp vor Lakämper aus dem Mittellandkanal und behauptete seine Platzierung auch bis zum Ende der Radstrecke, danach konnte er dessen Tempo jedoch nicht mitgehen und verlor bis ins Ziel fast drei Minuten. Dies erreichte Katthöfer nach 2:16 Std auf einem immer noch guten 27. Platz. Hendrik Simm (2:17 Std, Platz 33) und Karsten Lütsch (2:21 Std, Platz 45) bei seinem zweiten außerplanmäßigen Einsatz in der ersten Mannschaft komplettierten das gute Oelder Ergebnis. In der Tabelle machten die TriStars einen Sprung auf den siebten Tabellenplatz.
In der Regionalliga der Frauen erzielte die Startgemeinschaft Oelde/Gütersloh erstmals in dieser Saison ein einstelliges Mannschaftsergebnis. Elke Schalkamp, Sandra Peitz sowie die Gütersloherin Karin Demirtas machten es bis zum Schluß spannend und konnten sich am Ende nur knapp mit einer Platzziffer Vorsprung vor dem Lokalrivalen Trispeed Marienfeld
den neuten Platz in der Mannschaftswertung sichern. In der Tabelle liegt die SG Oelde/Gütersloh nach drei von fünf Wettkämpfen auf Rang 12.
Pressemitteilung vom 29.06.09
TriStars fit für Frankfurt
Oelde (mf). Der längste Tag des Jahres dauert mal elf Stunden, manchmal aber auch nur zehn. Wenn es schlecht läuft, kann dieser Tage auch schon mal vierzehn Stunden dauern, wenn es gut läuft auch nur neun. Der längste Tag des Jahres, das ist für acht Oelder TriStars der Ironman-Triathlon in Frankfurt am kommenden Wochenende.
3,8 km Schwimmen im Langener Waldsee, 180 km Radfahren durch das Frankfurter Umland und anschliesend noch ein Marathonlauf, bei dieser Distanz zählt für alle erst einmal das Erreichen der Ziellinie auf dem Frankfurter Römer. Aber natürlich hat jeder auch ein persönliches Ziel, schließlich bedeutet die Vorbereitung mindestens ein halbes Jahr hartes Training, mit durchschnittlichen Wochenumfängen zwischen zwölf und zwanzig Stunden.
Das gleiche Ziel wie im letzten Jahr hat Sebastian Janta. Dem Wiedenbrücker fehlten im Vorjahr nur knappe elf Minuten an der Qualifikation für die WM auf Hawaii, er hat sich in diesem Jahr noch akribischer vorbereitet und startet den erneuten Versuch, einen der begehrten Hawaii-Slots zu ergattern. Nicht weniger ambitioniert sind die Ziele der anderen TriStars. Jan Burwinkel will bei seiner fünften Langdistanz-Teilnahme endlich die 10-Stunden Marke knacken, seine bisherige Bestzeit liegt mit 10:25 Std. zwar deutlich darüber, mit etwas Glück und bei optimalem Rennverlauf ist eine Zeit unter 10 Stunden durchaus im Bereich des Möglichen. Ähnlich sieht es bei Holger Kirchhoff aus. Er ließ bereits bei seinem Langstreckendebut in 2007 mit einer Zeit von 10:22 Std aufhorchen und hat sich seitdem in allen Teildisziplinen deutlich verbessert. Für ihn sollte eine Zeit mit neun am Anfang ebenso drin sein wie für Rudy Dämmer, der als Berufssoldat bei der Bundeswehr optimale Trainingsbedingungen vorfindet.
Für Klaudius Janta hingegen geht es nur ums Ankommen. Er will bei seinem Ironman-Debut ein ordentliches Rennen abliefern und wird vor allem auf seine Laufstärke setzen. Ähnliches gilt für Burkhard Graw, der zum zweiten Mal bei der Königsdisziplin der Triathleten dabei ist und eine neue persönliche Bestzeit anstrebt. Etwas im Dunkeln liegen die Ziele von Christian Predeick. Er hält sich im Vorfeld mit Äußerungen zurück, hat jedoch in Frankfurt noch eine Rechnung zu begleichen. Bei seinem letzten Start dort bekam er Kreislaufprobleme und mußte sich fast eine Stunde lang von den Sanitätern wieder aufpäppeln lassen.
Die einzige weibliche Oelder Ironman-Teilnehmerin ist Ines Günnewig. Sie hat bereits in der Vergangenheit bei ihren Starts in Roth und Klagenfurt gezeigt, daß ihre Stärke auf den langen Strecken liegt. Für dieses Jahr ist eine Prognose allerdings schwierig, da Sie sich besonders im Laufen nicht optimal vorbereiten konnte. Für sie wird sich erst am Renntag zeigen, wie lang der längste Tag des Jahres tatsächlich sein wird.
Pressemitteilung vom 16.06.09
Gelungener Saisonauftakt in Gütersloh
Gütersloh/Kamen (mf). Die erste Mannschaft der Oelder TriStars erwischte einen guten Start in die neue Saison und erreichte beim Regionalligaauftakt in Gütersloh Platz 11. Auch die zweite Mannschaft überzeugte: Beim ersten Oberligawettkampf in Kamen reichte es für Platz 8.Pressemitteilung vom 18.05.09
Holtkötter Favorit beim Oelder Triathlon
Oelde (mf). Wer wird der neue König von Oelde ? Diese Frage gilt es am Samstag beim 8. Oelder Triathlon zu beantworten. Keiner der Vorjahressieger ist am Start, dafür aber der eine oder andere Kronprinz. Das Rennen im Oelder Vier-Jahreszeiten-Park ist so offen wie schon lange nicht mehr. Kurzfristig nachgemeldet hat der Langenberger Stefan Holtkötter. Er wechselte in dieser Saison von TriSpeed Marienfeld zum TV Lemgo und erhofft sich dort den einen oder anderen Start in der Triathlon Bundesliga. Außerdem möchte er endlich einmal den Oelder Triathlon gewinnen. In 2007 wurde er hier Fünfter, im letzten Jahr lieferte sich Holtkötter ein spannendes Kopf-an-Kopf Rennen mit seinem damaligen Vereinskollegen und Altersklassen-Weltmeister Dominik Treuherz, der das Rennen schließlich mit elf Sekunden Vorsprung für sich entscheiden konnte und in diesem Jahr nicht in Oelde starten wird.Auch der zweite Favorit auf den Gesamtsieg kommt mit Lennart Elischer aus der Region. Im letzten Jahr reichte es für den Ahlener nur für Rang fünf, weil er auf der Radstrecke mehr Boden verlor als er auf der Laufstrecke wieder gut machen konnte. Daß Elischer, der auch in diesem Jahr bei Triathlonwettkämpfen für das Kölner Triathlon Team KTT 01 startet, gut in Form ist bewies er bereits im Februar mit seinem zweiten Platz bei der Hammer Winterlaufserie. Gute Chancen auf eine vordere Platzierung haben auch Thomas Caruso (Rang 8 im Vorjahr) vom Velodrom Team Wasser+Freizeit Münster sowie Dirk Knappheide vom Tri-Team Warendorf, der in 2008 aufgrund einer Zeitstrafe eine Top-Ten Platzierung knapp verpasste.Im Frauenrennen wird es in diesem Jahr vermutlich keine großen Überraschungen geben. Die Vorjahressiegerin Dörte Schmellenkamp (Velodrom Team Wasser+Freizeit Münster) ist ebenso am Start wie die letztjährige Zweite Ulla Cordes vom TV Fredeburg. Annika Gravemeier vom ASC Ahlen wird in diesem Jahr versuchen, einen Treppchenplatz zu ergattern. Im letzten Jahr scheiterte sie mit diesem Vorhaben nur knapp an Eva-Maria Böde vom Triathlon-Team Witten, die am Samstag jedoch auch am Start ist und alles versuchen wird, dies zu verhindern.
5° Corrida do Triadentes Brasilia. Nicht ganz 10 km glaube ich
Das war schon ein besonderer Lauf. Als ich aus dem Fenster schaute und sah das die Strecke schon abgesperrt war, viel mir aber erst später auf das gar keine Menschenmassen an der Startlinie standen, weil, oh schreck wo ist die Startlinie.
OK, habe ich gedacht, jetzt wird es aber Zeit denn ich muß meinen Chip noch aholen. Raus aus dem Hotel und die Polizei nach dem Start gefragt. Immer in die Richtung und Bergauf. Nach ca. 3 km habe ich die Startlinie ein wenig gehetzt erreicht. Nach einigem hin und her habe ich dann die Chipabholung in der 2000er Reihe endlich gefunden. Natürlich war das die längste Reihe. Endlich drann, so 10min vor dem Startschuß, der Hubschrauber schwebt schon über die Wartenden.
Nein nein meinen Chip muß ich da hinten in der VIP lounge abholen. Oh neee aber endlich haben die erkannt wer hier am Start steht. Ich in die VIP lounge habe in null komma nix meine Sachen erhalten und es konnte losgehen. Dann ist mir aufgefallen das hier die Getränke in Weingläsern und von, in Anzügen mit Fliege bekleideten, Kellnern serviert wurde. Einen eigenen Massagebereich gab es auch. Hammer. OK jetzt aber zum Start. Pünktlich wie immer, mit einer ca. viertel Stunde Verpätung ging der Kanonenschlag los. Hier wird übringends immer gewartet bis auch der letzte Läufer seinen Chip bekommen hat und an der Startlinie steht. Ob das beim Ironman auch so ist??? Nach alledem was hier ab geh traue ich den Brasileiros das zu. Der Hubschrauber fliegt kurz über unseren Köpfen ein paar Schritte voraus und wirft unmengen an Rosenblättern ab. Also auf Rosenblättern gebettet verging der erste km wie im Flug. Die letzten 5km gingen dann aber auch ekelhaft bergauf. Das war bisher mein schwerstes Rennen hier in Brasilien. Anstiege liegen mir aber gut. Meine neue Brasilien Bestzeit 48:17min.
Den VIP bereich habe ich dann gut ausgekostet.
Pressemitteilung vom 28.04.09
TriStar-Nachwuchs mit gelungemen Saisonauftakt
Haltern (mf). Die Jugendabteilung der Oelder TriStars glänzte beim ersten Wettkampf des NRW-Nachwuchscups in Haltern-Hullern mit durchweg guten Ergebnissen. Die Mädchen glänzten gleich bei ihrer ersten Teilname an diesem Wettbewerb mit zwei Top-Ten Platzierungen, bei den Jungen erreichte die Startgemeinschaft TriStar Oelde/LG Hamm souverän den ersten Platz.
Beim Hullerner Dorfduathlon über 1,7 km Laufen, 8,9 km Radfahren und 1,3 km Laufen bestimmten im Rennen der männl. Jugend B erwartungsgemäß Renning und Fynn-Rasmus Elischer aus Ahlen das Rennen. Die für die LG Hamm startenden Zwillinge belegten souverän die ersten beiden Plätze. Renning gewann in 25:07 min, Fynn-Rasmus (25:19) lief knapp dahinter über die Ziellinie. Julius Westermann (27:23) von den TriStars wurde vor allem aufgrund eines guten zweiten Laufsplits vierzehnter, sein Vereinskollege Till Sehring (30:15) erreichte als 30. ebenfalls eine gute Platzierung. Bei den A-Schülern zeigte Jens Hakenholt (37:06) seine Stärken auf der Radstrecke und erreichte das Ziel auf Platz 24.
Die große Überraschung aus Oelder Sicht gab es dann im Rennen der Mädchen. Hier holte die Jüngste im Team die beste Platzziffer für die Oelderinnen: Pauline Wellige (30:46) aus Stromberg belegte Platz vier bei den A-Schülerinnen. Die Zwölfjährige war damit schneller als ein Großteil den älteren B-Jugendlichen. In dieser Altersklasse schaffte es Sarah Schalkamp (29:40, Platz 7) dank einer hervorragenden Laufleistung unter die ersten zehn, Lisa Huber (30:55) zeigte ebenfalls eine gute Vorstellung und finishte kurze Zeit später auf Platz 15. In der Mannschaftswertung erreichten die TriStar-Mädchen Platz drei.
Pressemitteilung vom 19.04.09
Oelde (mf). Der Oelder Triathlon ist praktisch ausgebucht. Bereits wenige Tage nachdem die Anmeldung im Internet freigeschaltet wurde hatten sich über 270 Teilnehmer für den Wettkampf im Vier-Jahreszeiten-Park angemeldet. Auch der Schülerstart ist mit 120 Teilnehmern, über 50 davon stellt die Realschule Oelde, komplett. Freie Startplätze gibt es noch bei den Jugendlichen sowie im Staffelwettbewerb.
„Wer jetzt noch Triathlonluft schnuppern will, der kann das nur noch in der Staffel. So schnell wie in diesem Jahr waren wir noch nie voll“, so Cheforganisator Jan Burwinkel von den Oelder TriStars. Beim Potts-Staffel-Preis teilen sich drei Teilnehmer die Quälerei über 500 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen. Der Spaß und der olympische Gedanke stehen dabei klar im Vordergrund. Zugelassen sind nur Mixed-Staffeln, reine Damen- oder Herrenmannschaften sind nicht möglich. Teilnehmen kann jeder, der mindestens 16 Jahre alt ist. Für die drei schnellsten Staffeln winken attraktive Preise. Ebenfalls noch nicht ausgebucht ist der Jugendtriathlon über 200 m Schwimmen, 5 km Radfahren und 1 km Laufen. Hier steht noch ein Restkontingent von etwa 30 Startplätze zur Verfügung. Teilnahmeberechtigt sind die Jahrgänge 1992-1995.
Der Schülertriathlon hingegen war ebenfalls nach rekordverdächtigen vier Wochen ausgebucht. Dies liegt auch an dem Engagement der Oelder Realschullehrerin Elke Schalkamp, die in diesem Jahr mit ihrer Triathlon-AG einen Großteil der Nachwuchstriathleten stellt. „Wir haben hier direkt vor der Haustür eine der größten Nachwuchsveranstaltungen in ganz NRW und wir wären dumm, wenn wir das nicht nutzen würden. Die Kinder haben einen großen Spaß daran, nacheinander drei verschiedene Sportarten auszuüben“ weiß Schalkamp zu berichten.
Der Startschuß zur 8.Auflage des Oelder Triathlons fällt am 23. Mai im Vier-Jahreszeiten-Park. Geschwommen wird wie immer im Freibad, die Radstrecke führt von Oelde nach Stromberg und wieder zurück, der abschließende Lauf führt auf einem Rundkurs durch den Vier-Jahreszeiten-Park. Anmeldungen sind online möglich unter www.volkstriathlon.de